Das absolute Gehör ist ein Erinnerungsvermögen an Tonhöhen. Erst in der Mitte des 19. Jahrhunderts sind die Musizierenden dazu übergegangen sich auf einen bestimmten Kammerton festzulegen. Ein Ton auf den sich alle anderen Töne beziehen.

Dieser Kammerton schwankte von 400 Hz bis 500 Hz.

Der Austausch unter den Musikern und Orchestern machte einen international einheitlichen Kammerton notwendig (Paris 1859, a̍ 435 Hz - Wien 1939, a̍ 440 Hz).

 

Die Musik von J.S. Bach erklang von Orgel zu Orgel in verschiedenen Tonhöhen, zumal die einen Orgeln – manchmal aus rein pragmatischen Gründen – einen halben Ton höher gestimmt waren und manche dagegen einen halben Ton tiefer!

Die Noten wurden dann aber nicht entsprechend transponiert, das war schon wegen der ungleichschwebenden Stimmung nicht möglich.